SV Ilmenau von 1923 e.V.
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Zeltlager Lensterstrand Was ist das?

Ein Zeltlager bedeutet vor allem eines: Spaß und Action in der freien Natur. Und das ist auch unsere Devise. Jährlich unternehmen wir ein tolles Zeltlager mit ca. 90 Kindern an der Ostsee. Wir (14 Betreuer) bieten den Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren ein abwechslungsreiches Programm am Lensterstrand.

Lensterstrand Zeltlager 2017 vom 24.06. - 01.07.2017

Zeltlager in den Sommerferien 2017

Anmeldefrist unbedingt beachten!

Unser 22. Zeltlager in Folge findet wieder am Lenster Strand bei Grömitz statt. Wir fahren vom 24. Juni bis 01. Juli. Es wurden wieder 90 Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren gebucht.
Der Preis für alle Leistungen (Hin- u. Rückfahrt, Vollverpflegung, Unterkunft, Animation vor Ort u. Ausflug in den Hansapark) beträgt wieder pro Person/Woche € 170,00 für Vereinsmitglieder und € 200,00 für Nichtmitglieder, wobei bei starker Nachfrage Vereinsmitglieder vorrangig berücksichtigt werden.
Anfang Juni werden wir zum Elternabend einladen um weitere Einzelheiten zu besprechen.
Davon ausgehend, dass wir ebenso viel Spaß miteinander haben werden wie im letzten Jahr, freuen wir uns auf eine gemeinsame Zeit und bitten um eure formlose schriftliche Anmeldung (Name, Geburtstag, Wohnort, Telefon) spätestens bis zum 30. März an unsere Geschäftsstelle.
Aus organisatorischen Gründen benötigen wir die Anmeldung unbedingt zur angegeben Frist!

Bericht vom Zeltlager 2016

„Sommer, Sonne, Sonnenschein“… diese Traumvorstellungen werden vorerst vom Wettergott zerstört. Bei erfrischenden 17° und Platzregen heißt es für die über 80 teilnehmenden Kinder und Betreuer des SVI Jugendzeltlagers am Lensterstrand das Reisegepäck im Auto zu verstauen und sich zum Treffpunkt am Melbecker Sportplatz zu begeben. Immerhin gönnt uns der Himmel eine trockene Stunde, um die Busse zu beladen und um Abschied von den Eltern und Verwandten nehmen zu können.
Kaum auf der Autobahn angekommen meldet sich allerdings der Regen zurück. Diejenigen, die die Bilder vom Hurricane Festival gesehen haben, überlegen sich mittlerweile, warum Sie keines der am Sportplatz gelagerten Kanus eingepackt haben. Aber spätestens am Lensterstrand angekommen, stellt sich auch bei den letzten Skeptikern die Vorfreude auf sieben erlebnisreiche Tage ein.
Wie in jedem Jahr wird zuerst die mühevoll eingeteilte Zeltbelegung über den Haufen geworden, damit jedes Kind im Wunschzelt unterkommt. Danach gibt es für alle Teilnehmer die obligatorischen Begrüßungsworte von Hauptorganisator und 1. Vorsitzendem des SV Ilmenaus in Personalunion, Wolfgang Ries. Im mittlerweile 22. Jahr opfert Wolfgang Teile seines Urlaubs, um dieses Zeltlager auf die Beine stellen zu können. Auch Campopa und Kinderliebling Dieter Dubisch, mit 81 (!) Jahren ältester Teilnehmer, ist mittlerweile im 20. Jahr als Betreuer vertreten. Die aktuellen und ehemaligen Teilnehmer der letzten zwei Jahrzehnte danken es euch!!! Mittlerweile sind es mehrere hundert Kinder, die das Zeltlager mitgemacht haben. Das restliche Betreuerteam setzt sich aus weiteren „alten Hasen“ und „jungen Hüpfern“ zusammen. Besonders erwähnenswert ist, dass mehr als die Hälfte der aktuellen Betreuer früher ebenfalls als Kinder das Zeltlager unsicher gemacht haben. Ein Wehrmutstropfen war der Verzicht auf unsere „Krankenschwester“ Rosie, die leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Sie wurde allerdings sehr gut von ihrer Schwester Susanne vertreten, die die Macht über den Medizinkoffer übernahm. Wir freuen uns aber, dass Rosie im nächsten Jahr wieder mit von der Partie sein wird.
Der restliche Samstag wurde dann genutzt, um Zelt und Umgebung zu erkundschaften, auch der Strand konnte schon begutachtet werden. Umso schöner war es dann, dass der Sonntag Sonnenschein mitbrachte, sodass einige Stunden am Strand verbracht werden konnten. Vor allem die jüngeren Teilnehmer erwiesen sich als wagemutig und verbrachten einige Zeit in der Ostsee. Im Abendprogramm war dann das Achtelfinalspiel Deutschland – Slowakei angesagt. Aus Sicht der Betreuer hätte das Spiel gerne spannender verlaufen können, da sich einige fußballbegeisterte Jungs schon Mitte der ersten Halbzeit dazu entschieden, lieber selber Fußball zu spielen. Kurz vor Halbzeitpfiff rächte sich diese Entscheidung dann, eine zehn Zentimeter lange Wunde im Unterarm von Hans, verursacht durch den Sturz auf einen Zelthering war die Konsequenz. Hans musste die Nacht dann im Kinderkrankenhaus in Eutin verbringen, ließ sich aber von seinem genähten Arm und dickem Verband nicht beirren und kehrte am Montag ins Camp zurück, wegen so einer Kleinigkeit müsse man doch nicht nach Hause fahren, so seine Meinung. Zeltlager ist eben nur einmal im Jahr, da darf man sich doch nicht von einer Verletzung stoppen lassen.
Am Nachmittag ging es dann mit der Strandolympiade weiter, wo vor allem das jüngste und das älteste Mädchenzelt hervorragende Leistungen boten, sodass letztendlich auch die ältesten Mädchen den Titel einfahren konnten.
In der Mitte der Woche stand dann der Ausflug in den Hansapark an. Für viele Kinder das absolute Highlight der Fahrt, währenddessen der ein oder andere Betreuer nach diesem Ausflug schon um 20.30 Uhr den Weg ins Bett antreten musste.
An den restlichen Tagen konnten die Teilnehmer ihre Freizeit komplett individuell gestalten. Während die einen das mittlerweile sehr beliebte Wikingerschach spielten, frönten andere dem Fuß- oder Volleyball. Auch das Knüpfen von Armbändern und zahlreiche Gesellschaftsspiele standen wieder hoch im Kurs. Am Ende der Woche stand noch ein besonders intensives Volleyballduell gegen die in der nächsten Zeltstraße benachbarte Jugendfeuerwehr an, das nach 0:2 Satzrückstand noch in ein 3:2 verwandelt werden konnte.
Für die meisten viel zu schnell brach dann schon der Abreisetag an. Zelte säubern, Sachen packen und zwischendurch das letzte Taschengeld abholen.
Gegen 12:30 Uhr kamen alle Teilnehmer dann wohlbehalten wieder in Melbeck an. Das größte Lob bekamen die Betreuer noch im Zeltlager, viele Kinder äußerten, dass Sie gerne noch länger geblieben wären, einige am liebsten die ganzen Sommerferien.
Letztendlich waren die Betreuer dann aber doch glücklich, dass Sie die Kinder wieder an ihre Eltern übergeben konnten. Eine Woche kleinere und größere Wehwehchen verarzten, Fahrten aus und nach Grömitz organisieren, trösten, aufpassen und der ständige Lärm im Essenszelt forderten dann doch ihren Tribut, sodass der ein oder andere Betreuer das restliche Wochenende hauptsächlich auf dem Sofa verbrachte, um die Akkus wieder aufzuladen.
Abschließend freuen wir uns natürlich über die wunderbare Woche in Grömitz. Es wurden neue Freundschaften geschlossen, alte wiederbelebt und jedem Kind die Möglichkeit gegeben, aus dem Alltag herauszukommen und ein wenig Seeluft zu schnuppern.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

"Piet" Schacht